Einfach wohlfühlen

Der erfüllbare Traum des Eigenheims

Wohnen_Nordwesten - junge Frau in ihrem Eigenheim
junge Frau in ihrem Eigenheim

Wer vom Leben im eigenen Heim träumt, wird im Nordwesten glücklich. In kaum einer anderen Region in Deutschland ist der Anteil an Grundbesitz so hoch wie hier.

Laut einer Statistik der NBank aus dem Jahre 2013, lebten 85% im Landkreis Cloppenburg und 83% im Landkreis Oldenburg in den eigenen vier Wänden. In der Metropole Oldenburg ist das Verhältnis fast ausgeglichen – 48% Eigentümer und 52% Mieter. Zum Vergleich: In der Landeshauptstadt Hannover sind die Verhältnisse fast umgedreht. Dort haben nur 16% der Menschen Wohneigentum – 84% leben zur Miete.

Zudem verfügt der Nordwesten über ein äußerst günstiges Verhältnis von Ein- oder Zweifamilienhäusern zu Mehrfamilienhäusern. Im Landkreis Oldenburg beispielsweise hat die NBank 43.236 Häuser mit maximal zwei Parteien gezählt und lediglich 8773 Gebäude mit mehreren Wohneinheiten.
In der Stadt Oldenburg ist das Verhältnis fast ausgeglichen – 40.000 Ein- zu 44.000 Mehrfamilienhäuser.
In Hannover gibt es kaum mehr Einfamilienhäuser (45.000). Dort leben die meisten Menschen in den 241.000 Mehrfamilienhäusern.

Mietwohnungen für alle Ansprüche

Wohnen_Nordwesten - Glückliches Paar gemeinsam auf dem Sofa
Glückliches Paar gemeinsam auf dem Sofa

Alles ist relativ – vor allem der Blick auf den Markt der Mietwohnungen. So verzeichnet die wachsende Universitätsstadt Oldenburg hier seit geraumer Zeit steigende Preise. Der Statistik zufolge lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis einer neu vermieteten Wohnung im vergangenen Jahr laut Internetportal immowelt.de bei 7,40 Euro. Vor fünf Jahren mussten Neumieter im Schnitt noch 6,00 Euro pro Quadratmeter zahlen – 23 Prozent weniger als derzeit. Dass die Lage auf dem Oldenburger Wohnungsmarkt angespannt ist, wurde zu Semesterbeginn deutlich, als 4.168 Studienanfänger eine Unterkunft in der Stadt suchen mussten.

Tröstlich mag sein, dass die Mietsituation in vergleichbaren niedersächsischen Städten ähnlich oder noch angespannter ist. In Osnabrück beispielsweise hat das Immobilienportal eine Durchschnittsmiete von 6,90 Euro im ersten Halbjahr 2013 ermittelt. Das Preis-Plus gegenüber dem Jahr 2008 fiel mit 17 Prozent ebenfalls sehr deutlich aus. Hannover mit durchschnittlich 7,20 Euro pro Quadratmeter und Göttingen mit 8,00 Euro Miete gehören ebenfalls zu den teuren Wohnpflastern.

Leben im Grünen

Leben_Nordwesten - glückliche Familie sitzt gemeinsam im Grünen der Natur
glückliche Familie sitzt gemeinsam im Grünen der Natur

Ein Häuschen im Grünen am Stadtrand: Was für die einen der Inbegriff von Spießigkeit ist, erscheint vielen jungen Erwachsenen als Wunschvorstellung. Das ist das Resultat einer Forsa-Umfrage. Gefragt, wie sie mit 40 Jahren am liebsten leben möchten, gab knapp die Hälfte (49%) der 18- bis 35-Jährigen in einer Umfrage diesen Lebensstil an.

Grünflächen tragen zur Verbesserung des Kleinklimas bei und liefern einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. Die Flächen dienen vor allem der Erholung sowie Spiel und Sport. Auch hiermit kann der Nordwesten dienen. Selbst in der Metropole Oldenburg mit ihren knapp 160.000 Einwohnern fällt der meistens unverbaute Blick schnell auf die vielen Grünflächen, Parks und sogar kleine Waldgebiete. Am Stadtrand und im ländlichen Umland gehört der Garten oder ein Rasenstück zum Hausgrundstück dazu. Hier ist man in wenigen Minuten in der freien Natur.

Das grüne Glück im Garten

Wohnen_Nordwesten - junge Familie grillt im Garten
junge Familie grillt im Garten

Laube, Datsche, Kleingarten, Schreberkolonie – wer in einer größeren Stadt aufgewachsen ist, ist mit diesem Sehnsuchtsort vertraut. Obwohl der Nordwesten wunderbar grün und üppig wuchert, ist nicht jede Wohnung mit einem Gartenzugang, einer Terrasse oder Balkon ausgestattet. Manche Menschen träumen davon, eigenes Obst und Gemüse anzubauen, Kleintiere zu halten oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Auch dafür bietet der Schrebergarten viele Möglichkeiten. Natur- und Umweltschutz spielen bei Kleingärtnern ohnehin eine wichtige Rolle. Befragt nach der Bedeutung, die ihr Kleingarten für sie persönlich hat, steht dieser Aspekt ganz oben.

Altmodisch ist das Gärtnern keineswegs: Gerade in großen Städten strömen die jungen Familien immer öfter in die kleinen Gärten und entdecken das Glück des eigenen Grüns. Und die Bewegung des „Urban Gardening“ erobert den öffentlichen Raum auf asphaltierten Plätzen zurück.