Den Nordwesten genießen

Parks und Gärten

Entspannen_Natur - zwei junge Personen liegen auf dem Liegestuhl im Garten
zwei junge Personen liegen auf dem Liegestuhl im Garten

Wo früher Fürsten flanierten, kann heute ein jeder den Stress des Alltags vergessen: Gärten und Parks laden im Nordwesten zum Entspannen ein. Der Schlossgarten Oldenburg feierte 2014 sein 200-jähriges Jubiläum. Die Parkanlage umfasst ursprüngliche Baumbestände und den ältesten Rhododendron-Bestand seiner Art in Deutschland. Der „kleine Bruder“ des Oldenburger Schlossgartens befindet sich in Jever, der ebenso als englischer Landschaftsgarten konzipiert wurde und seine Besucher zum Spazierengehen anlockt.

Die norddeutsche Landschaft zeichnet sich durch zahlreiche Bauerngärten aus, die in ihrer Ursprünglichkeit bestechen und gerne von Feriengästen besucht werden. Im grünen Herzen des Ammerlandes liegt der Park der Gärten, der in über 90 Muster- und Themengärten farbenprächtige Staudenkompositionen und individuelle Gehölzsammlungen präsentiert. Der Charme des Parks ist eine gelungene Abwechslung zum Alltag.

Urzeitliche Gipfel, einzigartige Meeresschätze

Entspannen_Natur - Niedersächsisches Wattenmeer
Niedersächsisches Wattenmeer

Über eine einzigartige Artenvielfalt verfügt das Niedersächsische Wattenmeer. Der größte Teil des Nationalparks ist auch europäisches Schutzgebiet nach EG-Vogelschutzrichtlinie bzw. EU-Flora-Fauna-Habitatrichtlinie.
Seit 2005 ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zusammen mit anderen deutschen Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks unter der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“ vereint.

Von wegen plattes, ödes Land: Auf stolze 146 Meter erhebt sich der Signalberg im Oldenburger Münsterland zwischen Damme und Steinfeld. Vom Gipfel bietet sich bei gutem Wetter der unendliche Blick auf die norddeutsche Tiefebene bis zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Historische Dimensionen weisen auch die Dammer Berge auf. Der bewaldete Höhenzug im Landkreis Vechta ist Teil einer eiszeitlichen Endmoränenstaffel aus dem frühen Vergletscherungsgeschehen der Saaleeiszeit. Der etwa 25 Hektar große Dammer Bergsee bildet ein Refugium für seltene Tiere und Pflanzen. So sind von den bisher nachgewiesenen 364 Gefäßpflanzen 68 Arten in der Roten Liste der gefährdeten Arten Niedersachsens aufgeführt.

Heilbäder und Kurorte

Entspannen_Natur - junge Frau erholt sich an einem Kulturort
junge Frau erholt sich an einem Kulturort

Die Strände der Nordsee, die Bergwelt des Harzes in Reichweite und dazwischen üppige Wälder und Wiesen, Heide-, Moor- und Flusslandschaften – der Nordwesten überzeugt als umfassendes Naturparadies. Die Landschaft bietet günstige Rahmenbedingungen und wird optimal ergänzt durch therapeutische Kompetenz.

Genauso vielfältig wie die niedersächsische Natur sind auch die sich daraus ergebenden Therapie- und Kurmöglichkeiten: Im Nordwesten finden sich 30 Heilbäder und Kurorte, die zum Genießen und Verwöhnen einladen. Als Gesundbrunnen erweisen sich nicht nur die zahlreichen Salzgrotten, in denen mit Soleheilbädern und -kurbetrieben dem Körper neuer Schwung gegeben wird. Auch die frische Seeluft an der Nordsee entfaltet heilende Wirkung. Bei körperlichen Beschwerden oder einfach nur zum Entspannen ist es im Nordwesten nicht schwer, die optimalen Wege zur Erholung auszumachen. Mit ortsgebundenen Hilfsmitteln aus der Natur kann jedem individuell beim Genesungsprozess geholfen werden. Die Dichte an Möglichkeiten ist einzigartig in Deutschland.

Wie an der Perlenschnur

Entspannen_Natur - Wattenmeer vor der Küste
Wattenmeer vor der Küste

Sieben kleine Flecken liegen im Wattenmeer vor der Küste, jeder ein Unikum, keiner wie der andere. Die Ostfriesischen Inseln sind das wichtigste Naherholungsziel für alle Nordlichter, die es maritim mögen. Mit der Fähre dauert es bis zu einem entspannten Aufenthalt oftmals nur eine gute halbe Stunde. Und schon findet man sich inmitten von ausgedehnten Stränden und pittoresken Dünenketten wieder, in deren Weitläufigkeit der Stress des Alltags schnell verschwindet.

Die jahrhundertealten Friesendörfer auf den Inseln haben Kriegswirren und Sturmfluten überstanden und verfehlen in ihrer Standfestigkeit keinesfalls eine beeindruckende und beruhigende Wirkung auf ihren Besucher. Wer auf die Fähre verzichten und lieber ein Weltnaturerbe mit allen Sinnen erleben möchte, der kann die Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge während der Ebbe auch per Wanderung durch das Watt vom Festland aus erreichen. Für Entspannung sind die Bedingungen besonders auf Spiekeroog, Juist, Langeoog und Wangerooge optimal: Diese Inseln sind autofrei.

Nähere Details erfahren Sie hier: www.nationalpark-wattenmeer.de